Erweiterung der Stadthalle Chemnitz zum Tagungs- und Kongresszentrum

Ein zentrales, stadträumliches Defizit im Bereich der Stadthalle stellt heute die Situation am Anlieferhof dar. Nach dem Wiederaufbau der Altstadtstruktur „präsentiert" sich diese Rückseite in einer wichtigen Sichtverbindung zwischen Rathausturm und Hotel-Hochhaus. Von der Theaterstraße wird die Ansicht von breiten Auf- und Abfahrten dominiert. Zentrales Anliegen des Entwurfes ist, einen Brückenschlag zur Altstadt herzustellen ohne den solitären Charakter der Stadthalle zu verwässern. Die Stadthalle wird dabei aus ihrer eigenen Logik heraus erweitert.

Das bestehende Raster wird weitergedacht, sodass sich der solitäre Baukörper in seiner eigenen Struktur in den Wall „hineinschiebt" und dort als Teil des Stadthallenensembles lesbar bleibt. Den beiden bestehenden Eingängen, welche den Sälen zugeordnet sind, wird durch die Erweiterung ein weiterer, zur Altstadt orientierter Zugang hinzugefügt. So entstehen drei ganz unterschiedliche Zuganssituationen, welche die drei Bereiche der Stadthalle repräsentieren. Durch die neue Verbindung der beiden bestehenden Foyers entsteht ein „Ringfoyer", das im Inneren größtmögliche Flexibilität bietet.

 

Tagungs- und Kongresszentrum

Beauftragung LPH 2 bis 3

Wettbewerb 2011, 1. Preis

Ort: Theaterstraße 3, Chemnitz

Auslober und Bauherr: C3 Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH

BGF a: 22.890 m²

 

 

 

Blick vom Roten Turm
Blick vom Roten Turm
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Blick ins Foyer
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Lageplan
Lageplan
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Schemata Entwurfsprinzipien
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Grundriss Obergeschoss
Grundriss Obergeschoss
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Schnitt
Schnitt
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Ansicht Südwest
Ansicht Südwest
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