Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung

In Wertschätzung vor dem bestehenden Bau wird das Deutschlandhaus in seinen Grundzügen in das neue Gebäudekonzept mit integriert. Lediglich die Tiefgarage und der Nordostflügel des Deutschlandhauses werden abgerissen, um einen neuen in seiner Schnittfigur L-förmigen Baukörper in den Hof einzufügen, der alle zentralen Funktionen der Stiftung aufnimmt. Dieser neue Baukörper hält mit einer schmalen Fuge Abstand zum Bestand und zeichnet sich allseitig als markanter neuer „Einschiebling“ in das bestehende Ensemble ab. Seine Form und Materialität stehen im Kontrast zu der Kubatur und verputzten Lochfassade des Altbaus. Als „Fremdling“ und in einer Art „présence étrangère“ wird der Neubau zugleich aber auch schützend von den drei Flügeln des Deutschlandhauses umklammert.

  

 

Ausstellung

Realisierungswettbewerb, 2011

studioinges Architektur und Städtebau

Ort: Deutschlandhaus, Stresemannstraße Berlin

Auslober: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

BGF: 13.800 m²

 

 

 

          

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